39-jährige Mitarbeiterin von Londoner Finanzbehörde muss fünfeinhalb Jahre in Haft.

Wegen Veruntreuung von Hilfsgeldern für die Opfer der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower ist eine Mitarbeiterin der örtlichen Finanzverwaltung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wie die

Polizei am Freitag mitteilte, hatte die 39-Jährige zugegeben, mehr als 60.000 Pfund (67.600 Euro) aus dem Hilfsfonds entwendet und für Auslandsreisen, Schönheitsbehandlungen und Restaurant-Besuche ausgegeben zu haben.

71 Tote

Bei dem Brand im Grenfell Tower waren im Juni vergangenen Jahres 71 Menschen ums Leben gekommen. Im Oktober 2017 begann die Verurteilte damit, sich widerrechtlich aus dem


Hilfsfonds
zu bedienen. Dazu verwendete sie fünf verschiedene Kreditkarten, die eigentlich der Versorgung der obdachlosen und traumatisierten Brandopfer dienen sollten. Die frühere Verwaltungsangestellte gab überdies zu, 2016 den staatlichen Gesundheitsdienst um 35.050 Pfund betrogen zu haben, indem sie falsche Rechnungen stellte.


Matt Bonner
von der Londoner Polizei bezeichnete McDonagh als “Serienbetrügerin”. Sie empfinde keine Reue gegenüber den Opfer ihrer Betrügereien, kritisierte er.

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